Vor- und Nachteile verschiedener Hoster

Verfasst am 27. Dezember 2012 – 14:25 | von Frank |

Dank diverser CMS- und Baukastensysteme ist es heute nicht mehr schwer eine eigene Homepage zu erstellen. Auch namentlich registrierte oder anonyme Domains können innerhalb weniger Minuten problemlos im Internet gekauft werden. Doch spätestens danach steht der Autor vor einem Problem? Wie und wo soll er die Seite ins Internet stellen? Soll er Webspace mieten oder reicht ein Freehoster?

Es gibt nichts geschenkt

Diese Regel gilt auch im Internet. Auch wenn es viele Angebote gibt, eine Webseite gratis zu hosten, so müssen diese auf die eine oder andere Weise Gewinne machen oder zumindest ihre Unkosten decken. Dazu gibt es verschiedene Methoden. Die eine besteht in der Einblendung von Werbung, die je nach gewähltem Hoster teilweise sehr aufdringlich sein kann. Im Extremfall verschwindet dann die gesamte Seite unter Angeboten von manchmal auch dubiosen Inhalten. Ein anderer Ansatz besteht darin, zwar das Hosten der Inhalte umsonst anzubieten, aber dafür über Zusatzdienste Geld zu kassieren. Das sind z.B. Datenbanken, E-Mail-Konten oder ein FTP-Account. Ein weiteres Problem ist, dass viele Freehoster unter einer schlechten Erreichbarkeit oder einer schlechten Anbindung leiden.

Vorsorgen ist besser als Ärgern

Webspace ist inzwischen sehr günstig zu haben. Das liegt daran, dass Server und Anbindung ebenso wie andere Computerprodukte immer preiswerter werden. Deshalb versuchen auch hier viele Paid-Hoster über zusätzliche Pakete Geld einzunehmen. Es sollte darauf geachtet werden, dass die Grundausstattung, das sind E-Mail- und FTP-Zugänge, mehrere Datenbanken und möglichst auch eine leicht bedienbare Administration über das Web, im Grundpreis bereits enthalten ist. Sehr wichtig ist ebenfalls ein Nameserver, der leicht zu konfigurieren ist, falls der Domainanbieter keinen solchen Service bietet. Besonderen Wert muss auch auf die Laufzeit und die Kündigungsfristen gelegt werden. Angebote, die sich selbst ohne Rückfrage über einen langen Zeitraum verlängern, machen einen nachträglichen Wechsel schwer bis unmöglich.

Vorsicht bei den Inhalten

Unabhängig vom gewählten Hoster gilt: Abmahnungen sind teuer und unnötig. Informieren Sie sich vorher z.B. unter http://www.anwaltskanzlei-online.de/seminare/it-recht/ über das geltende IT-Recht, um böse Überraschungen zu vermeiden. Danach informieren Sie sich genau über die Anbieter und die Bedingungen des Hosting. Auf diese Weise steht einem geglückten und unbeschwerten Netzauftritt nichts mehr im Wege.

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