Der anonyme Bitcoin boomt: Investoren werden aufmerksam

Verfasst am 2. April 2013 – 07:32 | von Frank |

Der Bedarf an anonymen Bezahlmöglichkeiten im Internet wird immer größer, denn längst nicht jeder möchte seine Kreditkarten-Daten hinterlegen oder vertraut den Sofort-Überweisungsoptionen. Die Internetwährung Bitcoin, die nur virtuell existiert und eine absolute anonyme Bezahlung ermöglicht, boomt deshalb. Das Projekt, das einstmals von Hackern gestartet worden ist, macht aus diesem Grund mittlerweile sogar Profi-Investoren neugierig.

Die Karriere des Bitcoins

Der Bitcoin wird über Internetknotenpunkte errechnet und den Usern zugeteilt. Er ist absolut fälschungssicher, ermöglicht aber virtuell das, was mit normalem Bargeld möglich ist. Man kann also ganz anonym Waren und Dienstleistungen bezahlen. Es sind nur die Daten nötig, die man angeben muss, um sich die jeweiligen Produkte zusenden zu lassen. Die Geldmenge der Bitcoins ist zudem begrenzt und kann nur kompliziert erhöht werden. Das Konzept überzeugt längst nicht mehr nur Internet-User. Die Währung legte in drei Monaten im Vergleich mit dem US-Dollar um mehr als 300 Prozent zu und steht jetzt bei 50 USD. Als Vergleichswert: Im Sommer 2010 betrug der Gegenwert für einen Bitcoin noch 30 Cent.

Investoren wollen einsteigen

Aus diesem Grund wollen auch Investoren einsteigen. Ein erster “Bitcoin Fund” hat sich bereits auf Malta gegründet und wirbt mit dem Einstieg in den neuen “Asset”. Laut “Forbes” konnte der Fonds bereits 3,2 Millionen Dollar an Kundengeldern einnehmen. Die Sicherheitsbehörden sehen den Bitcoin skeptisch. Da er wirklich absolut anonym und sicher vor der Rückverfolgung ist, könnte er auch das Mittel der Wahl für Kriminelle werden, um beispielsweise Waffen oder Drogengelder zu bezahlen.

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