Anonym in die Freiheit?

Verfasst am 25. Februar 2013 – 11:18 | von Frank |

Die Begriffe “Anonymes Hosting” und “Offshore Hosting” werden leider heutzutage immer noch im direkten Zusammenhang mit dem “virtuellen Bösen” gebracht. Sei es der illegale Softwarevertrieb, der aktuelle Kinofilm und die Pornografie. Natürlich hat die Vergangenheit diese Annahmen auch bestätigt, doch ist die Illegalität wirklich der Hauptgrund?

Freies Gedankengut ist leider nicht überall akzeptiert

Warum absolut anonym agieren? Das Internet ist auch der Platz der Freidenker, der Ort der die ganze Welt verbindet und Missstände angeprangert werden können. Hier geht es um definitiv mehr als nur um ein paar Filme oder Songs.
Offshore Hosting und die Anonymisierung garantieren nun mal die Freiheit und sind ein starkes und effektives Hilfsmittel im Kampf um Ungerechtigkeit. In Deutschland hat der Volkssport “Abmahnen” schon fast eine Tradition in den letzten Jahren erreicht hat, ein Industriezweig, der mittlerweile Millionen im Jahr umsetzt. Freie Gedanken sind leider nicht überall akzeptiert.

Doch ist anonym auch wirklich anonym?

Doch es lauern hier noch andere Gefahren. Die Bezahlung ein heikles Thema zur Nachverfolgung gewisser Daten. Vor Jahren noch einfach und unkonventionell per anonymer Geldkarte möglich, doch heuer wird auch hier das System immer mehr eingeschränkt. Die Optionen der nicht nachvollziehbaren Zahlungsmethoden schwinden von Monat zu Monat. Die Welt rückt zusammen und die digitale Revolution findet gerade in Brandherden derweil über die sozialen Netzwerke statt, die restlichen Optionen sind leider schnell ausgeschöpft.
Die wirkliche Revolution findet leider noch nicht verstärkt im Netz statt. In Europa beschränken sich die User eher auf noch erfolgreichen Ausweichkurs gegen einen aufstrebenden Industriezweig der Mahnkönige. Soziale Netzwerke konnten zumindest kurzfristig zum Beispiel im Nahen Osten auf Missstände aufmerksam machen.

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